Schlagwort-Archive: Jerome Charyn

Presseschau vom 20. März 2017

Liebe Krimifreundinnen und -freunde,

zum Frühlingsbeginn gibt es jede Menge quietschfrische bunte Krimilinks!

Im Deutschlandradio Kultur ist Gerrit Bartels schwer angetan von Marlon James‘ „Eine kurze Geschichte von sieben Morden“ (les- und hörbar): Der Tag, an dem Bob Marley fast erschossen wurde

Philip Kerr: Operation Zagreb, Wunderlich 2017Goebbels hat sich verknallt: In der Zeit bespricht Tobias Gohlis „Operation Zagreb“ von Philip Kerr, den 10. Band der Reihe um den respektfreien Kriminalisten Bernhard Gunther: Zu viele Täter

Am Rande des Irrsinns: In der FAZ findet Hannes Hintermeier „Der Tod so kalt“ von Luca D’Andrea mehr so mittel: Tradition trifft Skorpion

Krimi-Boom aus Südafrika: Im Deutschlandradio Kultur spricht Thomas Wörtche mit Andrea Gerk über Acht südafrikanische Krimis, die Sie gelesen haben sollten

Bankräuberin mit Herz: In der Literarischen Welt bespricht Elmar Krekeler „Geld ist nicht genug“ von Wallace Stroby als Krimi der Woche: Endlich. Eine knallharte Verbrecherin mit Seele

Das neue CrimeMag ist da: Diesmal unter anderem mit Rückblicken (anlässlich des Todestages der Verleger Victor Gollanz und Karl Anders sowie auf Fritz Wölckens „Der literarische Mord“), mit Voraussichten (Thomas Adcock über das aufziehende „Vierte Reich“), mit Umblicken und mit vielen Besprechungen: Marlon James, Rex Stout, Achim Zons und viele wie auch vieles mehr.

Zwei gute und traditionelle Polizeikrimis: Michael Connelly: Scharfschuss, Droemer 2016Sylvia Staude (Frankfurter Rundschau) über „Scharfschuss“ von Michael Connelly und „Rain Dogs“ von Adrian McKinty: Rätsel in Carrickfergus

Für SWR 2 hat Frank Rumpel „Winterwarnung“ von Jerome Charyn besprochen: Jerome Charyn: Winterwarnung

Fluchtszenen im nächtlichen Berlin: Udo Feist (WDR 2) ist beeindruckt von „Illegal“ von Max Annas: Max Annas – Illegal

Die Märzausgabe von Literaturkritik ist da. Auf den Essay von Jochen Vogt zum Wandel der Detektivfigur wurde ja schon letzte Woche hingewiesen. Darüberhinaus gibt bespricht dort Dietmar Jacobsen Tana French: „Gefrorener Schrei“: Allein unter Kollegen

Mord in Serie: Sabine Reithmaier stellt in der Süddeutschen Zeitung bayerische Provinzkrimireihen mit ihren Autoren und Hauptfiguren vor: Tödlicher Schatten

Schund, Mittelklasse, Literatur: Im Tagesanzeiger geht Martin Ebel der Frage nach, was „richtige“ Literatur von Trivialliteratur und mittelguten Romanen unterscheidet: Gute Seiten, schlechte Seiten

Und wie war der gestrige „Tatort“, Herr Noller? Tatort aus Kiel „Borowoski und das dunkle Netz“

In der New York Times hat Marilyn Stasio wieder „The Latest and Best in Crime Fiction“ zusammengestellt.

Brad Parks: Say Nothing, 2017Ebenfalls in der New York Times: Ayelet Tsabari über „Walking Lions“ von Ayelet Gundar-Goshen: In This Thriller, an Israeli Doctor Can’t Escape His Irresponsibility

A big, ambitious, sometimes troubling, always suspenseful new novel: Patrick Anderson (Washington Post) über „Say Nothing“ von Brad Parks: „Say Nothing“ by Brad Parks: A thriller that plays on our worst parental fears

Jacob Ross hat den Jhalak Prize für seinen Kriminalroman „The Bone Readers“ gewonnen: Caribbean crime thriller wins inaugural prize for only BAME writers

Let’s talk about sex: Crime writer Steph Broadribb (The Independent) asks other crime writers whether sex and detective fiction mix and takes a look at memorable sex scenes in the genre: Sex in crime fiction: „Writing good sex is a tricky business“

In der Irish Times spricht Andrew Tierney über die Hintergründe seines Buches „The Doctor’s Wife Is Dead“: Diagnosis: murder. How a Tipperary doctor disposed of his wife

“Fatal lack of talent”: 13 Krimiautoren reagieren auf William O’Roukes harsches Urteil über Kriminalliteratur – ein Beitrag von Martin Doyle in der Irish Times: „Untalented“ crime writers respond to their No 1 critic

Viel Vergnügen mit den Links!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

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