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Presseschau vom 12. Juni 2017

Liebe Krimifreundinnen und -freunde,

na, haben Sie über Pfingsten auch alle Krimivorräte weggelesen? Zum Glück gibt es heute neue Links!

Monika Geier: Alles so hell da vorn, Argument/Ariadne 2017Die Krimibestenliste vom Juni kennen Sie bestimmt schon, hier trotzdem der Link dorthin. Auf Platz 1 ist weiterhin „Suff und Sühne“ von Gary Victor. Neu auf der Liste sind Tom Bouman: „Auf der Jagd“ (Platz 2), Adrian McKinty: „Rain Dogs“ (Platz 7) und Monika Geier: „Alles so hell da vorn“ (Platz 9): Krimibestenliste im Juni: Joggen und jagen

Den Roman von Monika Geier stellt Tobias Gohlis auf Deutschlandfunk Kultur vor: Wo die Feigheit der Provinz finster lauert

Auch Ulrich Noller (Cosmo) ist sehr angetan von „Alles so hell da vorn“ – und nur so mittel von James Rayburn: „Sie werden dich finden“ und Eduardo Mendoza: „Das dunkle Ende des Laufstegs“: Ziemlich dicke aufgetragen

„Alles so hell da vorn“ von Monika Geier überzeugt auch Dietmar Jacobsen im Titel-Kulturmagazin rundum: Eine Halbtags-Kriminalistin und ihre falschen Freunde

Irische Widersprüche: In der Zeit bespricht Tobias Gohlis „Rain Dogs“ von Adrian McKinty: War es Selbstmord?

Für Deutschlandfunk Kultur hat Sonja Hartl „Fall“ von Candice Fox gelesen: Das Böse siegt immer

Ebenfalls beim Deutschlandfunk Kultur bespricht Thomas Wörtche „Es geschah im Dunkeln“ von Carol O’Connell: Ein Stück ermordet sein Publikum

Breitwandpanorama: Beim Deutschlandfunk ist Antje Deistler beeindruckt von „Eine kurze Geschichte von sieben Morden“ von Marlon James: Eine Maschine zur Erzeugung von Interpretationen

Mobbing, Mord und Totschlag: Im TagesspiegelKanae Minato: Geständnisse, Bertelsmann 2017 ist Kolja Mensing begeistert von „Geständnisse“ von Kanae Minato: Stiller Bürgerkrieg in Japan

Literarische Spielerei: Nicht besonders spannend, aber vergnüglich findet Katharina Granzin in der taz „Gray“ von Leonie Swann: Unpassende Bemerkungen vom Vogel

Kompliziertes Geflecht subjektiver Wahrnehmungen: Petra Pluwatsch findet in der Frankfurter Rundschau, dass sich die Lektüre von „Into the Water“ von Paula Hawkins lohnt: Verdrängt, vergessen, verleugnet

In der Welt bespricht Elmar Kreker „Stille Wasser“ von Donna Leon: Commissario Brunetti darf nicht sterben

Ein Japaner in Hamburg: In der Stuttgarter Zeitung mag Georg Patzer „Inspektor Takeda und der leise Tod“ von Henrik Siebold: Teezeremonie und Aikido

Eindringlicher Krimi: ebenfalls in der Stuttgarter Zeitung: Lukas Jenkner über „Nichts bleibt“ von Willi Achten: Kriegsfotograf am Abgrund

Im Schweizer Tagesanzeiger gibt es eine neue Serie: Krimi der Woche. Den Auftakt macht „Ragdoll“ von Daniel Cole, besprochen von Hanspeter Eggenberger: Neue Serie: Krimi der Woche

Sozusagen eine Doppelbesprechung: Im Magazin Kulturnews bespricht Nils Heuner „Illegal“ von Max Annas, als Video gibt es die Besprechung von Christian Koch von der Hammett-Buchhandlung (Berlin) gleich mit dazu: Max Annas: Illegal

Ebenfalls in Kulturnews: Nils Heuner über Candice Fox: Fall

Adrian McKinty: Rain Dogs, Suhrkamp 2017Im Magazin Moment stellt Dietmar Jacobsen „Rain Dogs“ von Adrian McKinty, „Blut in den Bayous“ von James Lee Burke und „Ein kalter Ort zum Sterben“ von Ian Rankin vor: Alles Krimi, oder was?

In der Juni-Ausgabe von Literaturkritik.de bespricht Walter Delaber „Der Block“ von Jérôme Leroy; Miriam Seidler hat „Durch Nacht und Wind“ von Stefan Lehnberg rezensiert.

Und wie war der „Tatort“ gestern Abend, Herr Noller? „Level X“, Tatort aus Dresden

In der New York Times stellt Charles Finch Sommerthriller vor: Summer Thrillers: Daring Escapes and Other Acts of Derring-Do

Propulsive and moving: Ellen Umansky (New York Times) über „Woman No. 17“ von Edan Lepucki: A Noir Novel of Motherhood, With a Modern Twist

„A sleepy English village. An unexpected death; then another“: Für die New York Times hat Roslyn Sulcas den neuen Krimi von Anthony Horowitz gelesen: Anthony Horowitz’s Whodunit Within the Whodunit

Ebenfalls für die New York Times hat Marilyn Stasio neue Krimis kurz vorgestellt: In a New Crime Lineup, a Supine Swede and Private Eyes With Bad Habits

Roller-coaster plot: Patrick Anderson ist in der Washington Post ziemlich angetan von „Defectors“ von Joseph Kanon: It’s spy vs. spy and brother vs. brother in this classic tale of espionage

Im Guardian hat Barry Forshaw „The best recent thrillers“ zusammengestellt.

Das war’s für heute.

Viel Vergnügen mit den Links!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

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