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Presseschau vom 26. Juni 2017

Liebe Krimifreundinnen und -freunde,

„Corruption“, das neue Buch von Don Winslow, wird im Feuilleton breit und kontrovers besprochen, aber es gibt auch andere Romane und Neuigkeiten, die in der letzten Woche wichtig waren:

IDon Winslow: The Force, HarperCollins 2017m Krimi Spezial des „Büchermarktes“ (Deutschlandfunk) von und mit Antje Deistler geht es um „Polizeiromane aus Golden Age des Detektivromans“, aktuelle Krimi-News (zusammengestellt von Kirsten Reimers, also – hüstel – mir) und um „Corruption“ von Don Winslow.

Kurz vor dem Sturz in die Kolportage: Elmar Krekeler ist von „Corruption“ von Don Winslow eher enttäuscht: 40.000 korrupte Cops können nicht irren

Streckenweise Leitartikel auf Speed: Frank Junghänel etwas indifferent in der Frankfurter Rundschau zu „Corruption“ von Don Winslow: Die Geschichte einer Selbstzerstörung

Fulminantes Krimistandardwerk: Peter Huber ist in der Presse begeistert von „Corruption“ von Don Winslow: Nicht nur die Bösewichter kassieren

Bei NDR Kultur ist „Corruption“ von Don Winslow das Buch der Woche, Claudio Campagna stellt es vor: Fair und korrupt – Polizist Denny Malone

Laut Elmar Krekeler (Literarische Welt) hat James Rayburn mit seinem Roman „Sie werden dich finden“ den globalen Spionagethriller neu erfunden: Whistleblower sind auch bloß ganz arme Schweine

Auf SWR 2 hat sich Katharina Borchardt mit Frank Rumpel über „Nach der Schlacht“ von Le Minh Khue unterhalten.

Ebenfalls auf SWR 2: Isabella Arcucci bespricht „Geständnisse“ von Kanae Minato.

Südstaaten-Epos der etwas anderenJanis Otsiemi: Libreville, Polar 2017 Art: Beim Deutschlandfunk spricht Irene Binal über „Fay“ von Larry Brown (Podcast & Text): Lolita on the road

Krimiwurstsalat: In der FAZ ist Hannes Hintermeier enttäuscht von „Die Mädchen von der Englandfähre“ von Lone Theils: Dänemark, du kannst es besser

Strapaziös & ästhetisch ausschweifend: Kai Spanke (FAZ) findet „Into the Water“ von Paula Hawkins alles andere als gelungen: Bedrohliches Gluckern

Meet the author: Für Deutschlandfunk Kultur hat Andi Hörmann Karin Slaughter getroffen (Podcast): Exklusive Buchpremiere mit Karin Slaughter

Für Kulturnews hat Nils Heuner „Libreville“ von Janis Otsiemi besprochen.

Bekenntnis zum unabhängigen Buchhandel: John Grisham ist anlässlich seines neuen Romans „Camino Island“ zum ersten Mal seit 25 Jahren wieder auf Lesereise, wie Hannes Hintermeier in der FAZ schreibt – aber nur in kleinen ausgewählten Buchhandlungen vor maximal 200 Zuhörern: Der Vorleser

Überzeugt eher durch die Umsetzung denn durch den Plot: Für die Frankfurter Rundschau hat Petra Pluwatsch „Der Freund der Toten“ von Jess Kidd gelesen: Mulderrig aufmischen

Im Standard bespricht Ingeborg Sperl „Schlaflied“ von Cilla & Rolf Börjlind: „Schlaflied“: Lukrative Geschäfte und Leena Lehtolainen: „Schüsse im Schnee“

Schauplatz echter und fiktionaler Morde: Nile Cappello in Vice über die Mojave-Wüste: Murder in the Mojave: Homicides and Body Dumps in the California Desert

Tom Bouman: Fateful Mornings, W. W. Norton & Company 2017Für die LA Review of Books hat Alex Segura Dennis Lehane interviewt: The Thrill and the Journey

In der New York Times bespricht Marilyn Stasio aktuelle Kriminalromane – unter anderem „The Force“ von Don Winslow: Unmasking Magic and Murder in the Best New Crime

An original, terrifying take on the serial-killer themeIn der Washington Post bespricht Michael Sims „Fateful Mornings“ von Tom Bouman: A crime novel that captures the humanity of a dying town in rural America

Für die National Post hat Richard Warnica „The Force“ von Don Winslow gelesen: A case of deja vu: Don Winslow’s The Force is a standard cop story with a hint of social verité

Im Guardian stellt Laura Wilson „The best recent crime novels“ vor.

Ebenfalls im Guardian fragt sich Laura Elizabeth Woollett, auf welche Weise sich Frauen in Mörder wie Ian Brady und Charles Manson verlieben: How do women fall in love with killers like Ian Brady and Charles Manson?

Walking corpses are here to help: Für Vice hat J. W. McCormack mit Greg Garrett über dessen Buch „Living with the Living Dead: The Wisdom of the Zombie Apocalypse“ gesprochen: Actually, Zombies Are Good

Das war’s für heute.

Viel Vergnügen mit den Links!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

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