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Presseschau vom 13. Januar 2020

Liebe Krimifreundinnen und -freunde,

ein gutes neues Jahr wünsche ich Ihnen! Ich hoffe, Sie sind gut hineingekommen und hatte immer ausreichend Literatur griffbereit. Damit dies so bleibt, gibt es von heute an wieder regelmäßig die wichtigsten Krimilinks der Woche!

Heute gibt es außerdem etwas zu gewinnen – wir verlosen drei Exemplare von „Die Alte“ von Hannelore Cayre, wie Sie  ja bestimmt wissen, wurde dieses Buch auf den 1. Platz des Deutschen Krimipreises in der Kategorie international gewählt.  Falls Sie mehr über dieses und die weiteren prämierten Krimis erfahren möchten: Sonja Hartl hat über sie bei Deutschlandfunk Kultur gesprochen (und zwar hier) und Ulrich Noller bei WDR 5 (nämlich hier).

Johannes Groschupf: Berlin Prepper, Berlin: Suhrkamp 2019Bei WDR 5 hat sich Carolin Courts mit Johannes Groschupf unterhalten, der mit „Berlin Prepper“ den ersten Platz in der Kategorie national des Deutschen Krimipreises erlangt hat: Chronist des Untergrunds

Die Krimibestenliste Januar ist erschienen: Auf Platz 1 – wie kann es anders sein: „Die Alte“ von Hannelore Cayre; Platz 2: Melba Escobar: „Die Kosmetikerin“; Platz 3: „Trüb“ von Sarah Schulman. Auch auf den weiteren Plätze finden sich hoch interessante Romane: Cannabis, Kosmetik und Kokain in Bananenkisten

Bei Deutschlandfunk Kultur hat Sonja Hartl den höchsten Neueinstieg auf die Krimibestenliste besprochen: „Die Kosmetikerin“ von Melba Escobar: Wenn Frauen zu Trophäen werden

Drogenhandel einmal von einer aberwitzigen Seite: Für die Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat Hannes Hintermeier hinter der Bezahlschranke „Die Alte“ von Hannelore Cayre gelesen: Die große französische Lüge

„Schlicht großartig“: In der „Presse“ ist Peter Huber begeistert von „Trüb“ von Sarah Schulman: „Trüb“: Porträt einer Süchtigen

Voodoo und Schauer: In ihrer Kolumne „Mord und Ratschlag“ (Perlentaucher) bespricht Thekla Dannenberg „Der Engel des Patriarchen“ von Kettly Mars und „Frankenstein in Bagdad“ von Ahmed Saadawis: Ein Pakt mit dem Marquis

Beim Deutschlandfunk geht Kirsten Reimers – also, hüstel, ich – der Frage nach, warum gute Krimis oft so schwer zu finden sind: Blockbuster-Formate verdrängen literarisch anspruchsvolle Krimis

Unkonventionelle Handlung, originelle Figuren, frische Sprache: Beim Tages-Anzeiger ist Hanspeter Eggenberger beeindruckt von „Hotel Cartagena“ von Simone Buchholz: Die Geiseln betrinken sich langsam an der Hotelbar


GewinnspielHannelore Cayre: Die Alte, Hamburg: Argument Verlag mit Ariadne 2019

Madame Portefeux, die Hauptfigur von Hannelore Cayres Roman „Die Alte“, arbeitet bei Gericht und bei der Polizei als Übersetzerin – aber aus welcher Sprache übersetzt sie?

Schicken Sie Ihre Antwort bis spätestens Donnerstag, 16. Januar 2020, 23:59 Uhr, an: redaktion@krimidetektor.de

Unter allen richtigen Antworten, die uns rechtzeitig erreichen, verlosen wir drei Exemplare des Romans!

Viel Glück!


Vertrackt, doch unaufgeregt: In der Frankfurter Rundschau rezensiert Sylvia Staude „2“ von Hideo Yokoyama: Hideo Yokoyama: Kommissarin Hirano hat ihre Gründe

Sex & Crime & Kosher Nostra und mehr: Beim Deutschlandfunk bespricht Kirsten Reimers – also, hüstel, ich – den Jüdischen Almanach zum Thema „Sex & Crime“, herausgegeben von Gisela Dachs: Sex, Verbrechen und die jüdische Unterwelt

Der neue Leichenberg von Thomas Wörtche, der erste des Jahres, ist erschienen bei Kaliber .38.

Seltsame Vorfälle in der Kleinstadt Furth: Bei NDR Kultur rezensiert Andrea Gerk „Fliege fort, fliege fort“ von Paulus Hochgatterer: Späte Rache

Hinter der Bezahlschranke der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beschäftigt sich Kai Spanke mit dem True-Crime-Hype: Fasziniert vom Bösen

Clankriminalität und die Auflehnung dagegen: Bei WDR 5 bespricht Udo Feist „Bitterer Zorn“ von Norbert Horst.

Im Netz der Verführung: Für das Titel-Kulturmagazin hat Dietmar Jacobsen „Welt ohne Skrupel“ von Jim Nisbet gelesen: Von kleinen und von großen Gaunern

Der „Tatort“ im Kreuzgemangel

Im Vergleich zu den vorherigen Tatort-Logo via WikipediaKölner „Tatorten“ findet Ulrich Noller bei WDR 5 den gestrigen aus Köln, „Kein Mitleid, keine Gnade“, als Krimi ganz gut, aber im Umgang mit dem Thema verkrampft und altbacken: „Kein Mitleid, keine Gnade“, Tatort aus Köln

„Knietief in Vorurteilen“: Bei Zeit Online findet Matthias Dell, der gestrige Krimi aus Köln wäre ein ziemlich übles Teil gewesen, „das von seiner Übelkeit noch nicht mal einen Begriff hat“: Der letzte Schrei in der Körperbemalung

Über den deutschsprachigen Krimirand hinaus

Charlotte Philby: The Most Difficult Thing, 2019In der Washington Post bespricht Wendy Smith „Cesare“ von Jerome Charyn: A Nazi admiral secretly thwarts his superiors in Jerome Charyn’s ‘Cesare’

„Publishing’s long established boys’ club in espionage fiction is having its cover blown“: Im Guardian scheibt Alison Flood über Spionageromane von Frauen: ‚Nobody in Tesco buys spy books by women‘: how female authors took on the genre

Für den Guardian hat Sara Collins „Three Hours“ von Rosamund Lupton gelesen: Three Hours by Rosamund Lupton review – 180 nail-biting minutes

Ebenso im Guardian: Alison Flood hat sich mit Jo Nesbø unterhalten: Jo Nesbø: ‘We should talk about violence against women’

Das war’s für heute!

Viel Vergnügen mit den Links!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

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