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Presseschau vom 20. Januar 2020

Liebe Krimifreundinnen und -freunde,

die Lösung für das Gewinnspiel der letzten Woche lautete natürlich – das wussten Sie ja sowieso: Madame Portefeux, die Hauptfigur von Hannelore Cayres Roman „Die Alte“ übersetzt aus dem Arabischen. Alle Gewinnerinnen und Gewinner sind benachrichtigt, und die Bücher sind mit der Post unterwegs.

Heute gibt es zwar kein Buch, aber jede Menge spannende Informationen zu gewinnen – voilà: die wichtigsten Krimilinks der Woche:

Sarah Schulman: Trüb, Hamburg: Argumentverlag mit Ariadne 2019Virtuos montierter psychologischer Realismus: Bei Deutschlandfunk Kultur ist Thomas Wörtche beeindruckt von „Trüb“ von Sarah Schulman: Psychologische Tiefenbohrungen

Düsteres Bild des Big Apple: Für den Tages-Anzeiger hat Hanspeter Eggenberger „Trüb“ von Sarah Schulman gelesen: Queere Liebe, Sucht und Polizeigewalt in New York

Astrologische Beweisführung: In der taz bespricht Katharina Granzin „Gesang der Fledermäuse“ von Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk: Erstickt an einem Rehknochen

Eindrucksvolles Porträt der vielschichtigen Hauptfigur: Für die Kulturnews hat Nils Heuner „Heaven, my Home“ von Attica Locke gelesen.

Bei WDR 5 hat sich Karla Engelhard mit Norbert Horst über Mord, Tod, Parallelwelten, Quartalsschreiben, Frauen und den ARD-Tatort unterhalten: Kriminalhauptkommissar und Krimiautor Norbert Horst

Launiger Theater-Krimi: In der Frankfurter Rundschau bespricht Sylvie Staude „Theaterdurst“ von Stefan Benz: Stefan Benz: „Theaterdurst“ – Messerchen auf der Lauer

Für „Noller liest“ (Cosmo) hat UlrichMelanie Raabe: Die Wälder, München: btb 2020 Noller „Die Wälder“ von Melanie Raabe, „Die Putzhilfe“ von Regina Nössler und „Hinter den Gesichtern“ von Richard Lorenz gelesen: Etwas andere “Thriller” aus Deutschland

Unheimlich und mysteriös: Bei Radio Bremen ist Martina Bittermann beeindruckt von „Die Wälder“ von Melanie Raabe.

Festspiele der Scheußlichkeiten: In der „Presse“ empfielt Doris Kraus Magentabletten bei der Lektüre von „1794“ von Niklas Natt och Dag: Die Kunst der Grausamkeit

Auch böse Menschen tragen Dienstmarke: Für Deutschlandfunk Kultur hat Kolja Mensing „Dead Man’s Badge“ von Robert E. Dunn gelesen: Karneval in Texas

Eine Attacke auf den Zustand Englands: Bei WDR 3 rezensiert David Eisermann „Der zweite Schlaf“ von Robert Harris.

Arg unglaubwürdiger Plot: Beim Titel-Kulturmagazin ist Dietmar Jacobsen nicht überzeugt von „The Chain“ von Adrian McKinty: Kettenspiele

Eine traurige Nachricht: Am 11. Januar 2020 ist Sabine Deitmer im Alter von 72 Jahren gestorben. Ein Nachruf von Reinhard Jahn (im Magazin des Netzwerks literaturgebiet.ruhr) sowie ein Gedenken von Gaby Kolle (in den Ruhr Nachrichten).

Der „Polizeiruf 110“ im Kreuzgemangel

Zwar etwas weitschweifig, aber tolle Dialogregie: Im Großen und Ganzen hat Logo Polizeiruf 110Matthias Dell (Zeit Online) der gestrige „Polizeiruf 110“, „Die Söhne Rostocks“ aus – man ahnt es – Rostock, gefallen: Luke Skywalker, ich bin dein Vater

Weitgehend ziemlich beeindruckend: Bei WDR 5 sieht Ulrich Noller im gestrigen „Polizeiruf 110“ den Versuch, einen Noir mit den Mitteln des Fernsehkrimis zu erzählen:„Söhne Rostocks“ aus Rostock

Über den deutschsprachigen Krimirand hinaus

Riku Onda: The Aosawa Murders, 2020„Many, many more Reacher stories“ – aber nicht mehr von Lee Child: Der Autor der Jack-Reacher-Romane reicht seine Hauptfigur an seinen Bruder weiter – ein gar nicht so seltenes Phänomen, wie Alison Flood im Guardian zeigt: Lee Child letting go of his creation is a tale told by other bestsellers

In der Irish Times beschäftigt sich Paraic O’Donnell mit dieser Staffelweitergabe: End of the real Jack Reacher? Lee Child passes pen to his brother

Im Guardian hat Laura Wilson „The best recent crime and thrillers“ zusammengestellt – Romane von Stephen Cha, Riku Onda, Rebecca Waite, Liz Moore und Doug Johnstone: The best recent crime and thrillers – review roundup

Im Scotsman bespricht Jane Bradley „Three Hours“ von Rosamunde Lupton:.

„A long and rather complicated story about betrayal, revenge and murder“: Für den Scotsman hat Allan Massie „The Driftwood Girls“ von Mark Douglas-Home gelesen.

Das war’s für heute!

Viel Vergnügen mit den Links!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

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