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Presseschau vom 13. Mai 2019

Liebe Krimifreundinnen und -freunde,

der Frühling macht langsam ernst, die Bäume sind grün, die Blumen blühen, die Vögel zwitschern lieblich – geht Ihnen diese Harmonie manchmal auch so auf die Nerven? Gutes Gegenmittel sind dann immer gute Krimis! Voilà: die wichtigsten Krimilinks der Woche!

Kate Atkinson: Deckname Flamingo, München: Droemer 2019Für Deutschlandfunk Kultur hat sich Sonja Hartl mit Sara Gran unterhalten: „Wir brauchen Rätsel“: Sara Gran und ihre philosophischen Kriminalromane

In ihrer Kolumne „Mord und Ratschlag“ beim Perlentaucher bespricht Thekla Dannenberg „Deckname Flamingo“ von Kate Atkinson und „Ballade einer vergessenen Toten“ von Liza Cody: Showbiz für Studierte

Für WDR 5 hat Ingrid Müller-Münch „Liebes Kind“ von Romy Hausmann und „Ballade einer vergessenen Toten“ von Liza Cody gelesen: „Liebeskind“ und „Ballade einer vergessenen Toten“

Romane als trojanische Pferde: Für den Deutschlandfunk hat Kirsten Reimers – also, hüstel, ich – „Deckname Flamingo“ von Kate Atkinson besprochen: Kluge Gesellschaftsananalyse in fluffig-sarkastischer Verpackung

Rechtspopulismus, Sexismus und andere Diskursverbrechen: Bei Deutschlandfunk Kultur ist Sonja Hartl angetan von „Die zweite Welt“ von Christine Lehmann: Ein hinreißendes Duo auf Leihfahrrädern

Präzise recherchierte „Kartell“-Trilogie: In der ZEIT bespricht Klaus Brinkbäumer „Jahre des Jägers“ von Don Winslow, mit dem er auch ein E-Mail-Interview geführt hat: Das größte Geschäft

AnzeigeAnette Hinrichs: Nordlicht, München: Blanvalet 2019

In der Sendung „Kulturzeit“ (3sat) wurden „Willnot“ von James Sallis und „Unit 8200“ von Dov Alfon vorgestellt.

Offenlegung der sozialen Gegensätze Kubas: für die taz hat Knut Henkel „Die Durchlässigkeit der Zeit“ von Leonardo Padura gelesen: Überlebenskampf in Havanna

Thomas Wörtches Leichenberg für April und Mai ist bei Kaliber .38 erschienen.

Für „Noller liest“ (Cosmo) hat Ulrich Noller „Lola“ von Melissa Scrivner Love, „Wonder Valley“ von Ivy Pochoda und „Destination Dallas“ von Lou Berney gelesen: Aktuelle Kriminalliteratur aus den Vereinigten Staaten

Charmanter Thriller aus der Welt der Hans-Ludwig Kröber: Mord im Rückfall. 45 Fallgeschichten über das Töten, Berlin : Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2019Schallplattensammler: Für Hanspeter Eggenberger ist im Tages-Anzeiger „Murder Swing“ von Andrew Cartmel der Krimi der Woche: Wer mordet für eine rare Jazzplatte?

In seiner Kolumne „Blutige Ernte“ beim Magazin Strandgut bespricht Alf Mayer „Ein liebendes, treues Tier“ von Josephine Rowe, „Mord im Rückfall“ von Hans-Ludwig Kröber sowie »Und ich würde es wieder tun.« von Raquel Erdtmann: Ein Roman über ein Verschwinden und zwei Sachbücher

Für eine gerechtere Welt: Im Freitag porträtiert Björn Hayer Hermynia Zur Mühlen, der Werkausgabe gerade erschienen ist. Zur Mühlen schrieb in den 1920er Jahren auch Kriminalerzählungen: Es gibt noch Rettung

Für die Neue Zürcher Zeitung hat sich Rudolf Hermann mit dem Mord an Olof Palme, den Recherchen dazu von Stieg Larsson und Jan Stocklassas Buch „Stieg Larssons Erbe“ beschäftigt: Der mysteriöse Mord, der Schweden keine Ruhe lässt

Wortgewaltig erzählt: In der PRESSE wurde „Die Söhne der Winde“ von Gioacchino Criaco besprochen. Leider wird nicht verraten, von wem: Die Revolte der Mütter

Für den Scotsman hat Allan Massie „Throw Me to the Wolfes“ von Patrick McGuinness gelesen.

Der „Tatort“ im Kreuzgemangel

Fehlende Raffinesse und Erzähllust: Bei Zeit Online findet Matthias Dell den gestrigen „Tatort“ „Das Monster von Kassel“ aus – äh – Tatort-Logo via WikipediaKassel und Frankfurt/Main nicht so doll: Meine Frau ist mein Vorbild

Auf interessante Weise gescheitert: Ulrich Noller (WDR 5) fand den „Tatort“ aus Frankfurt von gestern Abend eher so mittel: „Das Monster von Kassel“, Tatort aus Frankfurt

Das war’s für heute!

Viel Vergnügen mit den Links!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

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