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Presseschau vom 11. März 2019

Liebe Krimifreundinnen und -freunde,

Sie haben hoffentlich die stürmischen Zeiten gut überstanden! Damit ein bisschen Ruhe nach dem Sturm einkehrt, finden Sie hier wie immer die wichtigsten Krimilinks der Woche – und auch wieder ein Gewinnspiel: Diesmal können Sie mit etwas Glück eins von drei Exemplaren von „Der gute Sohn“ von Jeong Yu-Jeong gewinnen.

Gary Victor: Im Namen des Katers, Trier: Litradukt 2019Voodoo, Selbstjustiz und Katzenfleisch: Bei Deutschlandfunk Kultur ist Sonja Hartl beeindruckt von „Im Namen des Katers“ von Gary Victor: Von Saufgelage zu Saufgelage

Ein Terroranschlag auf die Hälfte der Bevölkerung: Krimitipp der Sendung „Kulturzeit“ (3sat) zum Frauentag ist „Die zweite Welt“ von Christine Lehmann.

Sehr sehr toughe und lebenskluge Detektivin: Bei hr-iNFO ist Karin Trappe begeistert von „Kritische Masse“ von Sara Paretsky.

Von Wut und Hilflosigkeit, von Hoffnung und Liebe: Für den Deutschlandfunk hat Kirsten Reimers – also, hüstel, ich – „Nichts ist verloren“ von Cloé Mehdi besprochen: Zwischen Aufruhr, Verzweiflung und Hoffnung

Bei hr 2 stellen Miriam Semrau und Nicole Abraham neue Krimis vor, diesmal: Cilla und Rolf Börjlind: „Wundbrand“, Jeong Yu-jeong: „Der gute Sohn“ und Christine Brand: „Blind“: Krimi mit Mimi

Die Kunst des Mordens: Empfehlung  der Sendung „Kulturzeit“: der Comic „Deadly Class“ von Rick Remender, eine blutige, überdrehte Abrechung mit dem Erwachsenwerden.

Verstörend, atemberaubend: Für den SRF hat Felix Münger „Die Mauer“ von John Lanchester gelesen: Die Hölle nach der Klimakatastrophe

Zum Frauentag wurden bei „zibb“ (rbb Fernsehen) drei Romane empfohlen: „Zeit der Finsternis“ von Malla Nunn, „Der Zorn der Einsiedlerin“ von Fred Vargas sowie „Schatten der Toten“ von Elisabeth Herrmann: Frauentag-Spezial: Böse Frauen


GewinnspielJeong Yu-Jeong: Der gute Sohn, Zürich: Unionsverlag 2019

An welcher Krankheit leidet Yu-jin, die Hauptfigur in „Der gute Sohn“ von Jeong Yu-jeong?

Senden Sie Ihre Antwort bis Donnerstag, 14. März, 23:59 Uhr an redaktion@krimidetektor.de

Unter allen richtigen Antworten, die uns rechtzeitig erreichen, verlosen wir drei Exemplare des Buches.


Das Schwerpunktthema der Märzausgabe von Literaturkritik.de lautet:  „Täter, Opfer, Strafen – Facetten des Kriminalgenres“; unter anderem bespricht Dietmar Jacobsen „Der Zorn der Einsiedlerin“ von Fred Vargas: Muränen, Einsiedlerspinnen und Blapse

Im Magazin Moment. ist Dietmar Jacobsens vierteljährliche Kolumne erschienen; darin bespricht er „Die Opfer, die man bringt“ von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt, „Walter muss weg“ von Thomas Raab sowie „Im Visier“ von Lee Child: Alles Krimi, oder was?

Langsamer, unaufhaltsamer Spannungsaufbau: Im Titel-Kulturmagazin rezensiert Dietmar Jacobsen „Der dunkle Garten“ von Tana French: Das Geheimnis des Efeuhauses

Spotter und Sniper: Bei Kulturnews ist Nils Heuner beeindruckt von „Willnot“ von James Sallis.

Scharfe Beobachtungen und witzige Reflexionen: Krimi der Woche ist für Hanspeter Eggenberger (Tages-Anzeiger) „Uferschnee“ von Wolfgang Bortlik: Der Discountdetektiv und die Streichwurstpromis

Sonne, Sand und Mord: Hinter der Bezahlschranke der PRESSE beschäftigt sich Doris Kraus mit durchkalkulierten Krimis, die an Sehnsuchtsorten spielen: Krimis: Reiseführer mit Leichen

Ende einer fulminanten Trilogie: In der PRESSE ist Peter Huber beeindruckt von „Jahre des Jägers“ von Don Winslow: Die USA, ein drogenkrankes Land

Krimitipp bei WDR 2 ist „Moses und das Schiff der Toten“ von Ortwin Ramadan. Udo Feist stellt das Buch vor.

Wohlstand für alle: Bei Radio Bremen ist Jutta Günther von „Gier“ von Marc Elsberg überzeugt.

Benachteiligung von Autorinnen und negatives Frauenbild in der Kriminalliteratur: Im Buchreport spricht Janet Clark hinter der Bezahlschranke über Missstände in der Krimilandschaft: Clark: »Das literarische Gender-Stiefkind ist der Krimi«

Der „Tatort“ im Kreuzgemangel

Vom allmählichen Schwinden einer Lebenslüge: Bei Zeit Online ist Matthias Dell sehr beeindruckt vom gestrigen „Tatort“ „Für immer Tatort-Logo via Wikipediaund dich“ aus dem Schwarzwald: Freiburg ist ein Dorf

Ausgesprochen beklemmend: Bei WDR 5 ist Ulrich Noller ebenfalls sehr beeindruckt, sieht aber manches auch sehr kritisch beim gestrigen „Tatort“ aus dem Schwarzwald: „Für immer und dich“, Tatort aus dem Schwarzwald

Sexuelles Machtgefälle: In der Süddeutschen Zeitung attestiert Claudia Tieschky dem gestrigen „Tatort“ „Für immer und dich“ sehr guter Film zu sein, der aber auch ein drastischer Film sein will: Alte Männer zwischen jungen Mädchenhüften

Über den deutschsprachigen Krimirand hinaus

Sarah Davis Goff: Last Ones Left Alive, 2019Hinter der Bezahlschranke des Telegraph bespricht Jake Kerridge „The best thrillers and crime fiction of 2019 so far“ – unter anderem „The Border“ von Don Winslow.

„What else are characters but parts of their author“: In der Irish Times macht sich Maggie Gee Gedanken über ihre Romanfigure Monica Ludd: The irresistible rise of the strong female lead

Für die Irish Times hat Sarah Gilmartin „Last Ones Left Alive“ von Sarah Davis Goff gelesen: Last Ones Left Alive review: Survival thriller in dystopian Ireland

„The crimes may be inconsequential but the conversations throughout the book are fascinating“: Für den Scotsman hat Kirsty McLuckie „The Department of Sensitive Crimes“ von Alexander McCall Smith besprochen.

Das war’s für heute!

Viel Vergnügen mit den Links!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

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