Schlagwort-Archive: Omar Shahid Hamid

Presseschau vom 16. Januar 2017

Liebe Krimifreundinnen und -freunde,

der Januar ist grau und langweilig? Nicht mit diesen Krimilinks!

„Eine herzergreifende, kluge Erzählung von Selbstertüchtigung und Mut in finsteren Zeiten“: Tobias Gohlis (Die Zeit) über „Miss Terry“ von Liza Cody: Verdächtiger Name

In der FAZ ist Jörg Bremer hingerissen von „Schattenkiller“ von Mirko Zilahy: „Dem Leser soll schlecht werden“

Vetternwirtschaft in Pakistan: Für die Bernhard Aichner: Totenrausch, btb 2017taz hat Katharina Granzin „Der Gefangene“ von Omar Shahid Hamid besprochen: Im Netz der Korruption

Für Cosmo (ehemal Funkhaus Europa) hat Ulrich Noller Bestseller gecheckt, unter anderem „Totenrausch“ von Bernhard Aichner: Bestsellercheck – Januar 2017: Mehr oder minder: Bestseller aus Österreich
Auch Christian Schachinger vom Standard hat Bernhard Aichners neues Buch gelesen: Bernhard Aichner: Gemeinsam geht es in die Kiste

Ebenfalls im Standard: Ingeborg Sperl Besprechung von Tana Frenchs „Gefrorener Schrei“
Das neue Buch von Tana French ist auch Martina Bittermanns Krimi-Tipp bei Radio Bremen.

Durchgeknallter Akademie-Thriller: Enrico Ippolito (Spiegel online) über „Die siebte Sprachfunktion“ von Laurent Binet: Rühr unsere Heiligen nicht an

Das neue CrimeMag ist erschienen, und es ist wieder rappelvoll. Unter anderem erzählt Lee Child, wie er Jack Reacher erfunden hat, und Dominik Graf schreibt über Männer- und Körperbilder im deutschen Nachkriegsfilm. Dazu noch vieles weitere mehr.
Nicht zu vergessen: der umfangreiche Jahresrückblick auf 2016 des CultMags, unter anderem mit Beiträgen von Thomas Adcock, Garry Disher, Candice Fox, Frank Göhre und und und – hier gibt es eine Übersicht. Und außerdem gibt es da noch Die CrimeMag Top Ten 2016

Fracken, Baby, Fracken: Nicht ohne Macken, aber mit unverbrauchten Bildern: Elmar Krekeler (Literarische Welt) über „Lautlose Nacht“ von Rosamund Lupton: Atemlos durch die Nacht, atemlos übers Eis

Der Buchreport hat ein Krimi-Special herausgegeben, unter anderem mit dem Bericht über eine Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse mit Donna Leon, Nele Neuhaus und Michael Tsokos (Faszination Krimi: Sich den Ängsten stellen), einem Gespräch mit Jürgen Christian Kill von Liebeskind über Nischen statt Mainstream (für Abonnenten), einem Porträt von Heyne Hardcore (für Abonnenten) und einem Interview mit mir (Kirsten Reimers) („Gute Krimis nehmen ihr Genre ernst“, ebenfalls für Abonnenten).

Jürgen Heimbach, Offene Wunden, Pendragon 2016Im SWR gab es ein Gespräch mit Jürgen Heimbach über sein Buch „Offene Wunden“: Neuer Krimi „Offene Wunden“

Der neue Leichenberg von Thomas Wörtche ist erschienen, dieses Mal unter anderem mit Besprechungen zu „Der unsichtbare Killer“ von Peter F. Hamilton und „Operation Rubikon“ von Andreas Pflüger.

In der Januarausgabe von Literaturkritik.de bespricht unter anderem Dietmar Jacobsen „Lunapark“ von Volker Kutscher und Walter Delabar „Hades“ und „Eden“ von Candice Fox.

Galaktisch: Lesen wie Barack Obama. Hans Jörg Wangner bespricht in der Stuttgarter Zeitung „Die drei Sonnen“ von Cixin Liu, das angebelich auch der scheidende US-Präsident in seinem Weihnachtsurlaub gelesen hat: In der elften Dimension

Für WDR 2 hat Oliver Steuck „Das Walmesser“ von C. R. Neilson gelesen.

„In erster Linie geht es um das Verhandeln von Moral“: Für den Tagesspiegel unterhielt sich Joachim Huber mit dem Fernsehforscher Joachim von Gottberg darüber, warum es so viele TV-Krimis gibt: „Im Krimi haben wir Kontrolle über unsere Angst“

In der New York Times hat Janet Maslin „The Dry“ von Jane Harper besprochen: „The Dry“, a Page-Turner of a Mystery Set in a Parched Australia
Außerdem in der New York Times: The Best and Latest in Crime Fiction, zusammengestellt von Marily Stasio.

Manche Autoren werden erst durch die Übersetzung ihrer Bücher in andere Sprachen bekannt – Richard Lea (Guardian) fragt sich warum und darüber mit u. a. mit Donna Leon und Simon Becket gesprochen: Found in translation: the English-language writers who succeed abroad

Wie Sam Jones im Guardian berichtet, bekommt Privatdetektiv Pepe Carvalho, die Hauptfigur von Manuel Vázquez Montalbán dank des spanischen Autors Carlos Zanón ein neues Leben: Star of Spanish crime fiction returns years after creator’s death

Viel Vergnügen mit den Links!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

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