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Presseschau vom 8. April 2019

Liebe Krimifreundinnen und -freunde,

wie ist es Ihnen ergangen in der letzten Woche? Haben Sie den KrimiDetektor auch so vermisst wie wir? Hatten Sie genug zu lesen? Zum Glück ist ja jetzt alles wieder beim Alten – und hier kommen wie gewohnt die wichtigsten Krimilinks der Woche!

James Sallis: Willnot, München: Liebeskind 2019Die Krimibestenliste April ist da! Auf Platz 1 „Willnot“ von James Sallis; auf Platz 2 folgt „Der schlaflose Cheng“ von Heinrich Steinfest; auf Platz 3 findet sich „Das Ende der Lügen“ von Sara Gran – und auch die übrigen platzierten Kriminalromane sind lesenwert! Die Bücher werden wie immer knackig vorgestellt von Jurysprecher Tobias Gohlis: Krimibestenliste April: Unsere Krimi-Jury empfiehlt

Ein erratischer und packender Meta-Krimi: Für den Deutschlandfunk hat Kirsten Reimers – also, hüstel, ich – „Das Ende der Lügen“ von Sara Gran besprochen: Ermitteln und Erkennen

Krimis, die die Genregrenzen ausloten: Für „Noller liest“ (Cosmo) hat Ulrich Noller Romane von Sara Gran, Heinrich Steinfest und James Sallis gelesen: Neue Genreromane (nicht nur) für Professorenkinder

Philosophie, Mystery und Crime: Für den Kurier hat Peter Pisa „Willnot“ von James Sallis gelesen: Eine Schlange von Schwachköpfen in James Sallis‘ neuem Roman

Der lange Schatten der belgischen Kolonialzeit: Bei Deutschlandfunk Kultur ist Kolja Mensing beeindruckt von „Kongo Blues“ von Jonathan Robijn: Nicht nur Krimi, sondern auch postkoloniales Identitätsdrama

„Brecht dem Patriarchat das Herz“: In ihrer Kolumne „Mord und Ratschlag“ beim Perlentaucher bespricht Thekla Dannenberg „Die zweite Welt“ von Christine Lehmann und „Der Fall Malaussène“ von Daniel Pennac: Packt sie beim Patriarchat

Das neue CrimeMag ist erschienen. Darin gibt Leonard Pitts Auskunft über die Schwierigkeit, für ein weißes Publikum zu schreiben: „The Challenges of Writing for White People“; Alf Mayer findet im Fotoband von James Baldwin & Steve Shapiro viel Gegenwärtiges: „The Fire Next Time“, während Thomas Wörtche den Schriftsteller Chester Himes porträtiert. Idris Elba hat den Roman „YaRDiE“ verfilmt, Robert Brack stellt dessen Autor Victor Headley vor, den Film hat Sonja Hartl besprochen, und Übersetzer Jürgen Bürger gibt Auskunft über die Schwierigkeiten, solch einem Autor im Deutschen gerecht zu werden. Und noch vieles mehr.

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Mattias Edvardson: Die Lüge. Roman, München: Limes 2018

Der Irrsinn des mexikanischen Bandenkriegs und der US-Politik: In der Süddeutschen Zeitung ist Werner Bartens schwer angetan von „Jahre des Jägers“ von Don Winslow: Buddenbrooks auf Drogen

Der ewige Kampf gegen das absolut Böse: Für den STANDARD hat Ingeborg Sperl sich mit Alexandra und Alexander Ahndoril unterhalten, die unter dem Pseudonym Lars Kepler gemeinsam schreiben: Der Krimi ist der neue Realismus

Faszinierender Thriller: Beim Tages-Anzeiger ist Hanspeter Eggenberger angetan von „River of Violence“ von Tess Sharpe: Mit Gewalt für eine bessere Welt

„Der Kriminalroman ist politischer Patros Markaris: Drei Grazien, Zürich: Diogenes 2018geworden“: Anlässlich der Weidener Literaturtage ist Petros Markaris in Deutschland und hat aus „Drei Grazien“ gelesen. Margit Ringer berichtet im Bayerische Rundfunk kurz davon: Warum der Autor Petros Markaris Athen mit Humor betrachtet

Überaus spannender Agentenroman: In der Stuttgarter Zeitung ist Hans Jörg Wangner angetan von „Unit 8200“ von Dov Alfon: Hightech und Handgreiflichkeiten

Raffinierter und temporeicher Politthriller: Für die Kulturnews hat Nils Heuner „Der Patriot“ von Pascal Engman besprochen.

Krimitipp bei WDR 2 ist „Die Ratte“ von Martin Wehrle. Oliver Steuck stellt das Buch vor.

Sex und Crime, Rachegelüste und Schuldgefühle: Für Radio Bremen hat Ziphora Robina „Asphalt-Dschungel“ von Joseph Incardona gelesen.

Atemberaubendes Gangsterstück: Für das Titel-Kulturmagazin hat Dietmar Jacobsen „Safe“ von Ryan Gattis besprochen: Der Robin Hood von L.A.

Der „Polizeiruf 110“ im Kreuzgemangel

Komplexität gut dargestellt: Ulrich Noller ist bei WDR 5 ziemlich beeindruckt vom gestrigen „Polizeiruf 110“ „Kindeswohl“ Logo Polizeiruf 110aus Rostock: „Kindeswohl“, Polizeiruf aus Rostock

Schlichte Geschichte: Matthias Dell ist bei Zeit Online nur so mittel angetan vom gestrigen „Polizeiruf 110“ aus Rostock: Wie hieß denn Ihr Wellensittich?

Über den deutschsprachigen Krimirand hinaus

In ihrer Kolumne in der New York Times bespricht Marilyn Stasio unter anderem „Metropolis“, Philip Kerr: Metropolis, 2019den letzten Roman von Philip Kerr: Philip Kerr’s Last Novel and a New Series From Alexander McCall Smith

Für den Guardian hat Adrian McKinty „Metropolis“ von Philip Kerr rezensiert: Metropolis by Philip Kerr review – the last outing for Bernie Gunther

A blistering counter-narrative to the legend: Für die Washington Post hat Wendy Smith „The Five“ von Hallie Rubenhold gelesen: Jack the Ripper’s identity has been endlessly scrutinized. His victims were largely forgotten

Are its shocks gratuitous? Im Guardian bespricht Clare Clark „The Wolf and the Watchmen“ (deutscher Titel: „1793“) von Niklas Natt och Dag: The Wolf and the Watchman by Niklas Natt och Dag review – gruesome Swedish thriller

Das war’s für heute!

Viel Vergnügen mit den Links!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

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