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Presseschau vom 27. August 2018

Liebe Krimifreundinnen und -freunde,

letzte Woche haben wir „Der Schatten“ von Melanie Raabe verlost – viele, viele richtige Antworten erreichten uns in kürzester Zeit. Inzwischen hat das Los entschieden, und alle Gewinnerinnen und Gewinner sind benachrichtigt worden! Herzlichen Glückwunsch und viel Vergnügen mit dem Buch!

Sie hatten leider kein Glück? Macht nichts! In zwei Wochen verlosen wir wieder einen tollen Kriminalroman! Ich drücke Ihnen die Daumen dafür!

Aber bevor es soweit ist, gibt es natürlich wie immer frische Krimilinks!

Lisa McInerney: Glorreiche Ketzereien, München: Liebeskind 2018Schlüssig, spannend, lehrreich und lesenswert: Beim Deutschlandfunk ist Cornelius Wüllenkemper angetan von „Glorreiche Ketzereien“ von Lisa McInerney: Weltschau einer fluchenden Lady

Fulminanter erster Roman: Hinter der Bezahlschranke der Neuen RuhrZeitung bespricht Jochen Vogt „Glorreiche Ketzereien“ von Lisa McInerney: Lisa McInerneys Krimi-Debüt „Glorreiche Ketzereien“

Ein unfassbar trauriges Bild des amerikanischen Südens und Uruguays Upperclass auf Abwegen: In ihrer Kolumne „Mord und Ratschlag“ beim Perlentaucher bespricht Thekla Dannenberg „Krumme Type, krumme Type“ von Tom Franklin und „Krokodilsträne“ von Mercedes Rosende: Nachsicht mit den Monstern

Beklemmender und zugleich hochaktueller Thrille: Für Deutschlandfunk Kultur hat Thomas Wörtche „Finsterwalde“ von Max Annas gelesen: Düster, dunkel, Deutschland

Raffinierter politischer Thriller: In der Frankfurter Rundschau rezensiert Sylvia Staude „Der Privatsekretär“ von Claudia Piñeiro: Er ist doch nicht abergläubisch

Nie aufgeben, weiterschreiben und an den eigenen Erfolg glauben: Für Radio Bremen hat sich Anja Goerz mit Melanie Raabe über ihre Thriller und ihren Weg zum Erfolg unterhalten: Melanie Raabe: Schriftstellerin und Bloggerin

Dunkle Machenschaften von Managern, Politikern und Geheimdiensten: In der taz bespricht Wolfgang Gast „Kesseltreiben“ von Dominique Manotti: Ein Treiben, in dem Menschen bloß Statisten sind

Für diejenigen, die des Französischen mächtig Dominique Manotti: Kesseltreiben, Ariadne/Argument: Hamburg 2018sind: Olivier Boucreux porträtiert auf arte Dominique Manotti: Dominique Manotti – 28 Minutes

Furioser Wirtschaftskrimi: Bei SWR 2 hat Frank Rumpel „Kesseltreiben“ von Dominique Manotti besprochen.

Für „Noller liest“ (Cosmo) hat Ulrich Noller Kriminalromane von Dan Chaon, Lee Child und Joe Ide gelesen: Aktuelle Krimis aus den USA

Furioses und gnadenlos hartes Country-Noir-Meisterstück: Im Tages-Anzeiger ist „Bull Mountain Burning“ von Brian Panowich der Krimi der Woche für Hanspeter Eggenberger: Ein Sheriff, der Schuld und Schmerz hortet

Elegantes Bleikugel-Ballett: Für Kulturnews hat Nils Heuner „Run“ von Douglas E. Winter besprochen.

Sehr atmosphärisches Buch: Bei Radio Bremen stellt Martina Bittermann „Die Tote im Wannsee“ des Autorentrios Lutz Wilhelm Kellerhoff vor.

Thriller über die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kiel: Für WDR 3 hat Anja Hirsch „Parker“ von Matthias Göritz gelesen.

WDR 2 Krimitipp ist „Vier Tage in Kabul“ von Anna Tell. Oliver Steuck stellt das Buch vor.

„Meine Identität beruht ganz klar auf der Sprache“: Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat Hannes Hintermeier mit Friedrich Ani über Bayern, Politik und Identität gesprochen: Eine Niederlage der CSU ist noch lange nicht sicher

Der „Tatort“ im Kreuzfeuer

Umständliche Mischung aus viel zu vielem: Bei Zeit Online findet Matthias Dell den gestrigen Tatort „Die robuste Roswitha“ aus Tatort-Logo via WikipediaWeimar nicht so dolle: Gesundheit ist unser höchstes Gut

Gelungene Pointen und zwei Hauptdarsteller, denen man gerne zusieht: In der Süddeutschen Zeitung ist Katharina Riehl recht angetan vom gestrigen „Tatort“: Ganz schön bekloppt, aber auch ganz schön gut

Aus der Klamottenkiste der Krimikultur: Bei WDR 5 findet Ulrich Noller den gestrigen „Tatort“ aus Weimar überhaupt nicht gelungen: „Die robuste Roswita“, Tatort aus Weimar

Für die WELT AM SONNTAG hat sich Elmar Krekeler mit Andreas Pfüger unterhalten, der gemeinsam mit Murmel Clausen die Drehbücher für die „Tatorte“ aus Weimar schrieb, jetzt aber dort aussteigt (hinter der Bezahlschranke): „Sie finden in dieser Fernsehwelt kaum noch Menschen mit Haltung“

Über den deutschsprachigen Tellerrand hinaus

Für die Washington Post hat Chris Bohjalian „The Man Who Came Uptown“ von George Pelecanos besprochen: George Pelecanos has helped make TV great again. His new book reminds us why

Christina Dalcher: Vox, 2018Journey into gritty crime-themed fantasy: Bei CrimeReads stellt Richard Kadrey „7 Urban Fantasy Crime Novels With Dark Sensibilities“ vor: Urban Fantasy Noir

Im Guardian bespricht Carrie O’Grady „Vox“ von Christina Dalcher: Vox by Christina Dalcher review – overblown feminist dystopia

Für die Irish Times hat Nicole Flattery „Vox“ von Christina Dalcher gelesen: Vox by Christina Dalcher: A dystopia where women are gagged

Jack Reacher als Serienstar: Lee Child plant eine TV-Serien-Adaption seiner Jack-Reacher-Romane – allerdings ohne Tom Cruise in der Hauptrolle, wie Dalya Alberge im Guardian weiß: Lee Child set to adapt Jack Reacher novels for TV (but with a taller star)

A sharp, smart and suspenseful psychological thriller: Im Independent bespricht Lucy Scholes „The Drama Teacher“ von Koran Zailckas: The Drama Teacher by Koren Zailckas, book review – An intriguing take on the domestic noir genre

„There is much to admire in this book – more to admire in the person who wrote it perhaps“: Im Scotsman ist Stuart Kelly angetan von „All That Remains: A Life in Death“ von Sue Black: Book review: All That Remains – A Life In Death, By Sue Black

Für die BBC hat Magnus Bennett Denzil Meyrick porträtiert: The beat cop who became a crime writer

Und wie man einen Bestseller macht, erklärt Tom Gauld im Guardian:Tom Gauld, Guardian

Das war’s für heute.

Viel Vergnügen mit den Links!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

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