Schlagwort-Archive: Am Erker

Presseschau vom 7. Januar 2019

Liebe Krimifreundinnen und freunde,

ein gutes und frohes neues Jahr wünsche ich Ihnen! Ich hoffe, Sie sind gut hineingekommen und freuen sich so wie ich auf die neuen Ausgaben des KrimiDetektors! Und damit wir keine Zeit vertrödeln, geht es auch sofort los mit den wichtigsten Krimilinks der letzten Tage!

Sara Paretsky: Kritische Masse, Hamburg: Ariadne/Argument 2018Die Krimibestenliste Januar ist da: Auf Platz 1 erneut „Kritische Masse“ von Sara Paretsky; auf Platz 2 folgt „Die Plotter“ von Un-Su Kim; auf Platz drei findet sich „Der Nachbar“ von Patrícia Melo. Auch die weiteren Titel sind natürlich hervorragend, wie immer knapp vorgestellt von Jurysprecher Tobias Gohlis – aber sehen Sie selbst: Die zehn besten Krimis im Januar

Die Grand Old Lady des US-Krimis: Hinter der Bezahlschranke der WAZ bespricht Jochen Vogt „Kritische Masse“ von Sara Paretsky: Sara Paretskys neuer Krimi „Kritische Masse“

Schlagkräftig wie eh und je: In der PRESSE ist Doris Kraus beeindruckt von „Kritische Masse“ von Sara Paretsky: Sara Paretsky: Totgeglaubte schießen länger

Stiller Bürgerkrieg im Einfamilienhaus: Bei Deutschlandfunk Kultur bespricht Kolja Mensing „Das größere Verbrechen“ von Anne Goldmann: Im Gefängnis der Normalität

Würgegriff der Geschichte: In der FAZ ist Katrin Doerksen beeindruck von „Das größere Verbrechen“ von Anne Goldmann: Das macht kein Tier

Der Riss in der Welt: Für den Deutschlandfunk hat Kathrin Schumacher „Mexikoring“ von Simone Buchholz gelesen und mit der Autorin gesprochen: Feministischer Hamburg Noir

Bröckelndes Britannien: Für die WELT hat Elmar Krekeler „Weißer Tod“ von Robert Galbraith (Joanne K. Rowling) gelesen: So gut ist der neue Thriller von Joanne K. Rowling

Zum Jahreswechsel gab es den riesigen Jahresrückblick vom CrimeMag: 66 Autorinnen und Autoren aus aller Welt – unter anderem mit Ute Cohen, Sonja Hartl, Katja Bohnet, Frank Göhre, Murali Perumal, Friedrich Ani, Liza Cody, Garry Disher, Candice Fox, Alan Carter, John Harvey, Andrew Nette, Jim Nisbet, Ivy Pochoda, Lisa Sandlin, Wallace Stroby, Benjamin Whitmer, David Whish-Wilson, Robert Wilson und und und: Looking back at 2018 – Unser Mammut-Jahresrückblick

Doppelpack: In ihrer Kolumne „Mord und James McClure: Song Dog, Unionsverlag: Zürich 2016Ratschlag“ beim Perlentaucher stellt Thekla Dannenberg James McClures grandiose südafrikanische Serie um das schwarz-weiße Ermittlerduo Kramer und Zondi aus den siebziger Jahren sowie Giorgio Scerbanencos Sechzigerjahre-Serie um den Mailander Arzt Duca Lamberti vor: Die Wahrheit ist der Tod

Ende Januar findet in Frankfurt/Main die Tagung „Global Crime“ der Litprom statt – im Börsenblatt sprach Michael Roesler-Graichen mit Kritiker und Tagungskurator Thomas Wörtche über die Veranstaltung, den globalen Code von Kriminalliteratur und mehr: Frühwarnsystem

Zwischen den Trümmern: Bei Deutschlandfunk Kultur besprach Ulrich Noller „Grenzgänger“ von Mechthild Borrmann: Erkundung im Zeitalter der Not

Der Wahnsinn in der Mitte der Gesellschaft: In der taz erinnert Ambros Waibel an Charles Willeford: Ohne ihn kein Pulp Fiction

Die neue Ausgabe der Literaturzeitschrift „Am Erker“ ist erschienen, darin wie stets die Kolumne „Mord & Totschlag“ von Joachim Feldmann. Diesmal mit Alan Parks: „Blutiger Januar“, David Wish-Wilson: „Die Gruben von Perth“ sowie Daniel Woodrell: „Zum Leben verdammt“.

Ohne billige Sentimentalität: Im Tages-Anzeiger ist Hanspeter Eggenberger beeindruckt von „Die man nicht sieht“ von Lucía Puenzo: «Unsichtbare» Kinder als Einbruchsprofis

Pastellgetönten Stimmungen, die in detaillierten Schockbildern enden: Für den STANDARD hat Ingeborg Sperl „Desert Moon“ von James Anderson besprochen.

Entzieht sich jeder Genrezuordnung: Für Kulturnews hat Nils Heuner „Mein Jahr in Ruhe und Entspannung“ von Ottessa Moshfegh besprochen.

Britischer Spionageroman: Bei Radio Bremen ist Gabriele Intemann angetan von „Niemand kennt deinen Namen“ von Matthew Richardson.

Jo Nesbo: Macbeth, Penguin Verlag 2018In der PRESSE hat Peter Huber die 14 besten Kriminalromane des Jahres 2018 zusammenstellt.

Auseinanderklaffen von Ansprüchen und Verkaufszahlen: Im Journal des Goethe-Instituts macht sich Matthias Bischoff Gedanken über Krimipreise: Vom Leben in getrennten Welten

WDR 2 Krimitipp ist „Melatenblond“ von Christoph Gottwald; Christian Beisenherz stellt den Köln-Krimi vor.

Hauptsache Lokalkolorit, Hauptsache lustig: Für den STANDARD hat sich Michael Wurmitzer mit Regionalkrimis auseinandergesetzt: Regionalkrimis: Resi, hol mi mit dem Thriller ab!

Shakespeare, in die siebziger Jahre versetzt: Beim Titel-Kulturmagazin bespricht Dietmar Jacobson „Macbeth“ von Jo Nesbø: Skrupellose Karrieristen gibt es in jeder Zeit

Kritischer Blick zurück: Vor 50 Jahren startete „Der Kommissar“ im ZDF, Thomas Klingenmaier fragt in der Stuttgarter Zeitung, warum diese Serie so erfolgreich war – und immer noch ist: Der Mann mit dem Verhörzimmerblick

Merkwürdige Mischung: Beim Deutschlandfunk Kultur spricht Timo Grampes mit Matthias Dell über die Serie „Der Kommissar“: „Ein Museum der bundesrepublikanischen Geschichte“

Das 50-jährige Serienjubiläum des „Kommissars“ ist auch der Anlass für ein Gespräch auf WDR 5 von Sabine Brandi mit Norbert Horst: Kriminalkommissare im TV und in echt – Norbert Horst

Der „Tatort“ im Kreuzfeuer

Wir glauben, was wir glauben wollen: Bei Zeit Online findet Matthias Dell den gestrigen „Tatort“ „Weiter, immer weiter“ aus Köln nicht unoriginell Tatort-Logo via Wikipediaverwinkelt: Düsseldorf war von Anfang an ’ne Sackgasse

Ulrich Noller (WDR 5) war wider Erwarten zunächst positiv überrascht vom gestrigen „Tatort“ aus Köln, gegen Ende dann eher nicht mehr: „Weiter, immer weiter“, Tatort aus Köln

Über den deutschsprachigen Krimirand hinaus

Für die New York Times hat Jamie Fisher „Hazards of Time Travel“ von Joyce Carol Oates besprochen: A Dystopian Thriller From Joyce Carol Oates

In der New York Times bespricht Marilyn Stasio „The New Iberia Blues“ von James Lee Burke, „The Burglar“ von Thomas Perry, „No Sunscreen for the Dead“ von Tom Dorsey sowie „Lives Laid Away“ von Stephen Mack Jones: Back to the Bayou: James Lee Burke’s Latest Novel

Für den Guardian hat Alison Flood „The best recent thrillers“ zusammengetragen und besprochen.

Das war’s für heute!

Viel Vergnügen mit den Links!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

PS: Sie möchten nicht eine Woche lang auf frische Krimilinks warten? Dann folgen Sie dem KrimiDetektor auf Facebook und/oder Twitter. Was im Newsletter gebündelt erscheint, gibt es dort häppchenweise.

PPS: Sie mögen den Newsletter des KrimiDetektors? Empfehlen Sie ihn gern weiter!

PPPS: Helfen Sie uns! Spenden Sie etwas für den KrimiDetektor – dann kann er auch weiterhin regelmäßig erscheinen! Einzelne Spenden können Sie gern via PayPal senden an: spenden@krimidetektor.de – es geht aber auch mit einen bequemen Spendenabo! Einfach auf den orangefarbenen Button klicken und den Anweisungen folgen:

Unterstützen Sie uns auf Steady