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Presseschau vom 24. September 2018

Liebe Krimifreundinnen und -freunde,

auch heute gibt es wieder etwas zu gewinnen – was genau und was Sie dafür tun müssen, erfahren Sie etwas weiter unten. Zudem ein kleiner organisatorischer Hinweis: Am kommenden Montag kann der KrimiDetektor aus organisatorischen Gründen nicht erscheinen. Die Gewinner der Verlosung erfahren natürlich noch im Lauf dieser Woche von ihrem Glück – alle anderen möchte ich auf den 8. Oktober vertrösten.

Aber zuvor natürlich: die wichtigsten Krimilinks der Woche!

Alan Parks: Blutiger Januar, München: Heyne Hardcore 2018Knallhart und finster: Zwar etwas vorhersehbar, aber nicht am Reißbrett konstruiert findet Marcus Müntefering bei Spiegel Online „Blutiger Januar“ von Alan Parks: Vorsicht, der „Dirty Harry“ von Glasgow ermittelt

Dystopische Schreckensvision, explosiv in Szene gesetzt: Für Deutschlandfunk Kultur hat Ulrich Noller „Macbeth“ von Jo Nesbø besprochen: Shakespeares tragischer Held als korrupter Cop

Durch Perspektivwechsel und Rekapitulationen zwar komplex, aber verständlich und spannend: In der Neuen Zürcher Zeitung rezensiert Tobias Krause „Achtzehn Hiebe“ von Assaf Gavron: Drei Tote und ein Krokodil – Assaf Gavron inszeniert in Tel Aviv einen wilden Krimi

Ulrich Noller war zu Gast in der ARD-Sendung „Live nach neun“ und sprach mit Alina Stiegler und Heinrich Schafmeister über das Faszinierende am Krimi und über Regionalkrimis.

Für den STANDARD hat Ingeborg Sperl „Finsterwalde“ von Max Annas besprochen: Krimi in düsterer Zukunft

Absolut empfehlenswert: Bei Radio Bremen stellt Martina Bittermann „Mexikoring“ von Simone Buchholz vor.

Nicht nur druckfrisch, sondern auch saugut: Für WDR 5 hat Ingrid Müller-Münch „Falken jagen“ von D. B. Blettenberg und „Mexikoring“ von Simone Buchholz gelesen.

Polit-Thriller höchster Güte: Bei SR 3 ist Ulli Wagner höchst angetan von „Der Preis des Todes“ von Horst Eckert.

Illusionslose Betrachtungen und ätzende Kommentare: Für den Tages-Anzeiger hat Hanspeter Eggenberger „Blumberg“ von Andreas Niedermann gelesen: Mörderisch heisser Sommer in Wien


GewinnspielD. B. John: Stern des Nordens, Reinbek bei Hamburg: Wunderlich 2018

In wenigen Tagen erscheint „Stern des Nordens“ von D. B. John, ein rasanter Thriller, der in Nordkorea spielt. Interessiert? Dann beantworten Sie folgende Frage: Der Roman spielt zur Zeit des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-il. Wie heißt dessen Vorgänger im Amt (gleichzeitig auch sein Vater)?

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis Donnerstag, 27. September, 23:59 Uhr, erreichen, verlosen wir drei Exemplare des Buches. Senden Sie Ihre Antwort einfach an: redaktion@krimidetektor.de

Viel Erfolg!


Zahlreiche Genrezitate und ein sich amüsant hochdrehende Plot: Bei Kulturnews ist Nils Heuner entzückt von „Helden der Nacht“ von Karl Wolfgang Flender.

Für Deutschlandfunk Kultur hat sich Joachim Scholl mit Karl Wolfgang Flender unterhalten: Die Rückkehr des „Hardboiled Detective“

Vielleicht etwas zu ambitioniert, aber hochspannend: Beim Titel-Kulturmagazin bespricht Dietmar Jacobsen „Redemption Road. Straße der Vergeltung“ von John Hart: Geballte Verhängnisse

WDR 2 Krimitipp ist „Das Auge von Hongkong“ von Chan Ho-kei. Udo Feist stellt das Buch vor.

Der „Polizeiruf 110“ im Kreuzfeuer

Auf der Makroebene überzeugend, auf der Mikroebene eher nicht: Ulrich Noller findet bei WDR 5 „Crash“, den gestrigen „Polizeiruf 110“ Logo Polizeiruf 110aus Magdeburg, nicht so dolle: „Crash“, Polizeiruf aus Magdeburg

Auch Matthias Dell (Zeit Online) ist nicht sonderlich überzeugt, aber der gestrige „Polizeiruf“ aus Magdeburg bewege sich in einer – für dessen Verhältnisse – okayen Mittellage: Le Magdeburg hat sich am Zoo getroffen

Über den deutschsprachigen Tellerrand hinaus

Die beste Detektivin der Welt ist zurück: Für die Washington Post bespricht Maureen Corrigan „The Infinite Blacktop“ von Sara Gran: The ‘best detective in the world’ is back with Sara Gran: The Infinite Blacktop, 2018more offbeat adventures

Für die New York Times hat sich Tina Jordan mit den Büchern von Reed Coleman befasst, der nach dem Tod von Robert B. Parker die Jesse-Stone-Krimis weiterschreibt: The Writing Dead

What happened when a novelist agreed to write a book in the voice of Raymond Chandler’s iconic gumshoe? Das beschreibt Lawrence Osborne in der New York Times: Impersonatin Philip Marlowe

Revisiting the Father of the Modern Thriller: Neil Nyran mit einer Handreichung zu Eric Ambler: Eric Ambler: A Crime Reader’s Guide to the Classics

Zu viele tote Mädchen: Kristen Martin (Literary Hub) zur Frage, „Why We Love—and Need to Leave Behind—Dead Girl Stories„.

Nicht so überzeugend: Im Guardian findet Sam Jordison „The Ruin“ von Dervla McTiernan nur so mittel: Not the Booker: The Ruin by Dervla McTiernan review – thriller lost in plot

Liam McIllvanney hat den McIllvanney Prize gewonnen, den schottischen Krimipreis, der nach seinem Vater William McIllvanney, dem „godfather of tartan noir“: Liam McIlvanney wins Scottish crime fiction award named after his father

Außerdem im Guadian: „The best recent crime novels“, zusammen- und vorgestellt von Laura Wilson.

Lesen und vergessen: Im Scotsman ist Stuart Kelly nur so halbwegs angetan von „Lethal White“ von Robert Galbraith (d. i. J. K. Rowling): Book review: Lethal White, by JK Rowling writing as Robert Galbraith

Nicht wirklich Krimi, aber dennoch aufschlussreich: Schon letzte Woche sprach Frank Meyer mit Sonja Hartl bei Deutschlandfunk Kultur darüber „Was Rechte lesenDie Bestseller eines Kanons für Rassisten und Völkische“ – Romane, Biografien, Science Fiction; ob es auch Kriminalromane aus dem neurechten Spektrum gibt? Oder sind Kriminalroamen zu weltoffen und analytisch?

Das war’s für heute.

Viel Vergnügen mit den Links!

Denken Sie dran: Wir lesen uns wieder am 8. Oktober!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

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