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Presseschau vom 24. Juni 2019

Liebe Krimifreundinnen und -freunde,

was hilft bei diesen hohen Temperaturen? Klar: möglichst coole Krimis. Darum kommen hier ohne große Vorrede die wichtigesten Krimilinks der Woche! Fröhliches Abkühlen!

Friedrich Ani: All die unbewohnten Zimmer, Berlin: Suhrkamp 2019„Analytische Schärfe bei gleichzeitiger Empathie“: Bei Spiegel Online ist Marcus Müntefering beeindruckt von „All die unbewohnten Zimmer“ von Friedrich Ani: Avengers des Alltags

„Dunkelmeister der deutschen (Kriminal-)Literatur“: In der „Welt“ ist Elmar Krekeler angetan von „All die unbewohnten Zimmer“ von Friedrich Ani: Man muss sich an der Hand halten, um Deutschland auszuhalten

„Bei der Fülle an Details bleibt die Handlung auf der Strecke“: Bei NDR Kultur ist Peter Helling eher enttäuscht von „All die unbewohnten Zimmer“ von Friedrich Ani: Neuer Ani-Krimi: Zu viele Figuren, zu viele Themen

Erzählt im Breitwandformat mit vielen filmischen Anleihen: Für Deutschlandfunk Kultur hat Ulrich Noller „Wonder Valley“ von Ivy Pochoda gelesen: Helden, auf der Flucht vor sich selbst

„Auf einen Spionageroman zusteuern, dann scharf zu den Labyrinthen des Selbstverlustes abbiegen“: In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bespricht Frauke Meyer-Gosau „Berta Isla“ von Javier Marías: Die im Dunkeln sieht man nicht

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nähert sich Sofia Glasl James Ellroy und seiner Besessenheit von der Ermordung seiner Mutter: Ein Tag im Juni

Das dunkle Gesicht Amerikas: In der Neuen Zürcher Zeitung ist Thomas David schwer beeindruckt von „Ich bin ein Schicksal“ von Rachel Kushner: Gnade haben diese Frauen nie gekannt: Rachel Kushner blickt hinter Amerikas Gefängnismauern

Die Welt der US-amerikanischen Gefängnisindustrie: Für Deutschlandfunk Kultur hat sich Frank Meyer mit Rachel Kushner über ihren Roman „Ich bin ein Schicksal“ unterhalten: „Dort kann man es sich nicht erlauben, sentimental zu sein“

Bei SWR 2 bespricht Loreen Dalski „Ich bin ein Schicksal“ von Rachel Kushner.

Ausverkauf der Alpenrepublik und Hasstiraden: In ihrer Kolumne „Mord und Ratschlag“ (beim Perlentaucher) bespricht Thekla Dannenberg „Rechtswalzer“ von Franzobel und „Berlin Prepper“ von Johannes Groschupf: Da gehen wir konträr

Hinter der Bezahlschranke des LiteraturSpiegels bespricht Marcus Müntefering „Berlin Prepper“ von Johannes Groschupf und „Ballade einer vergessenen Toten“ von Liza Cody: Besiegte und Besorgte

Die gesellschaftlichen Untiefen der Alpenrepublik: Im Titel-Kulturmagazin bespricht Dietmar Jacobsen „Rechtswalzer“ von Franzobel: »Felix Austria!« oder eine Verschwörung »dans le métro«

Fesselndes Zeitpanorama: Für Deutschlandfunk Kultur hat Dirk Fuhrig „Die Farben des Feuers“ von Pierre Lemaitre gelesen: Packendes Zeitdokument einer Gesellschaft im Niedergang

Der Klimawandel in der Literatur: Für WDR 5 hat sich Ulrich Noller mit Climate Fiction beschäftigt, mit dabei: Dystopien und Ökothriller: Writing for Future?

Mysteriöse Notizhefte, nächtliche Jorge Zepeda Patterson: Milena oder der schönste Oberschenkelknochen der Welt, Zürich: Elster Verlag 2019Spähaktionen und zwielichtige Machenschaften: Beim Deutschlandfunk bespricht Samuel Hamen „Milena oder der schönste Oberschenkelknochen der Welt“ von Jorge Zepeda Patterson: In den Fängen der Menschenhändler

„Spannend, saukomisch, manchmal ein bisschen brutal“: In der Stuttgarter Zeitung ist Hans Jörg Wangner begeistert von „Achtsam morden“ von Karsten Dusse: Im Audi niedertemperaturgegart

„Perfekter Thriller“: Im Tages-Anzeiger ist Hanspeter Eggenberger hingerissen von „Marlborough Man“ von Alan Carter: Ein Ermittler im Visier von Killern

Spannender Krimi aus dem polnisch-weißrussischen Grenzland: Für SWR 2 hat Martin Sander „Der Rat der Gerechten“ von Katarzyna Bonda gelesen.

Bei Radio Bremen in Ziphora Robina angetan von „Prisoners“ von George Pelecanos.

Diesjährige Gewinnerin des LiBeraturpreises ist Mercedes Rosende. Sie erhält die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihren Krimi „Krokodilstränen“.

In der „Presse“ wirft Peter Huber einen Blick auf Veränderungen im Krimimarkt und kommt zu dem Schluss: Der „Frauenkrimi“ ist tot; Sonja Hartl reagiert darauf – und auf andere Beiträge – mit wichtigen Ergänzungen und Zurechtrückungen: Einwurf: Über Blindstellen und Frauen, die Krimis schreiben

Über den deutschsprachigen Krimirand hinaus

Kate Atkinson: Big Sky, 2019In ihrer Kolumne in der New York Times bespricht Marilyn Stasio unter anderem „Big Sky“ von Kate Atkinson: Kate Atkinson’s Quirky Detective, Jackson Brodie, Makes His Return

Auch Janet Maslin bespricht in der New York Times „Big Sky“ von Kate Atkinson: A Literary Detective Returns to Find Trouble in the Country Club Set

In der Washington Post ist Carolyn Kellogg angetan von „Big Sky“ von Kate Atkinson: Kate Atkinson’s dreamy detective returns, and his first case is a tangle of sex and lies

„How Fictional Violence Can Help Us Process Real-World Trauma“: Bei CrimeReads denkt Jo Baker über das Schreiben über Gewalt nach: Writing Violence Against Women in the Age of #MeToo

Das war’s für heute! Viel Vergnügen mit den Links!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

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