Schlagwort-Archive: Margaret Cannon

Presseschau vom 23. Oktober 2017

Liebe Krimifreundinnen und -freunde,

der KrimiDetektor hat erneut regelmäßige Unterstützerinnen und Unterstützer gewinnen können – ganz herzlichen Dank allen, die dafür sorgen, dass dieser Newsletter weiterhin erscheinen kann! Sie helfen uns ganz enorm damit!

Wenn Sie uns ebenfalls helfen möchten, dann können Sie das wie gewohnt als Spendenabo über diesen Button machen:

Unterstützen Sie uns auf Steady

Sie können aber auch gern einmalig helfen via PayPal: Dort hat der KrimiDetektor seit kurzem ein eigenes Konto. Wenn Sie PayPal-Kunde sind: einfach dort spenden an:
reimers@krimidetektor.de

Nun aber zum Wichtigsten: den aktuellen Krimilinks – voilà:

Xiao Bai: Die Verschwörung von Shanghai, Insel Verlag 2017Ein spannendes Stück exotischer Geschichte und ein Roman über das Undurchdringliche: Für Deutschlandfunk Kultur bespricht Tobias Gohlis „Die Verschwörung von Shanghai“ von Xiao Bai: Grandioses Verwirrspiel

Die Krimibuchtipps der Sendung Kulturzeit (3sat) für Oktober sind: „Eileen“ von Ottessa Moshfegh und „Beton Rouge“ von Simone Buchholz.

Ein Roman fliegt auseinander, ein Text geht seinen Weg: In der Frankfurter Rundschau ist Sabine Vogel begeistert von „Unsere Frau in Pjöngjang“ von Jean Echenoz: Der Erzähler kann ja nichts dafür

Wunderbare Reminiszenz: In ihrer Kolumne Mord und Ratschlag beim Perlentaucher ist Thekla Dannenberg sehr angetan von „Das Vermächtnis der Spione“ von John le Carré: Herzlos für Europa

Überraschend, klug, sensationell gut: Bei Radio SRF 1 ist Annette König hingerissen von „Das Vermächtnis der Spione“ von John le Carré: Dieser Spionageroman von Altmeister John le Carré ist eine Wucht!

Für seinen Blog „Noller liest“ (Cosmo) hat Ulrich Noller sich mit Thomas Wörtche über den Stand der Dinge der Kriminalliteratur unterhalten: „Es gibt keinen unschuldigen Kriminalroman“ – Politik und Verbrechen: Interview mit Thomas Wörtche

Dan Browns Thriller funktionieren nach demselben Muster wie das Leben: Für die Zeit hat sich Wiebke Porombka mit „Origin“ von Dan Brown beschäftigt: Die Superformel fürs Glück

Die neue Ausgabe des CrimeMags ist erschienen, diesmal mit gleich zwei auführlichen Interviews: Ulrich Noller hat mit Thomas Wörtche gesprochen und Alf Mayer hat Andreas Pflüger interviewt. Außerdem: Frank Göhre über Jörg Fauser, Thomas Adcock über Donald Trump, Christopher C. Moore über die Gefahren von Ethnokratien und vieles, vieles mehr.

Ein großes Buch: Für das Titel-KulturmagazinFriedrich Ani: Die Ermordung des Glücks, Suhrkamp Verlag 2017 hat Dietmar Jacobsen „Die Ermordung des Glücks“ von Friedich Ani gelesen: Jakob Francks zweiter Fall

Innsbruck, mörderischste Stadt Zentraleuropas – behauptet zumindest Elmar Krekeler in der Literarischen Welt nach der Lektüre von „Veilchens Rausch“ von Joe Fischler: Innsbruck ist überall

Nix mit Kuschelkrimi: Für Die Presse bespricht Peter Huber „Alles so hell da vorn“ von Monika Geier, „Beton Rouge“ von Simone Buchholz, „Die Lieferantin“ von Zoë Beck sowie „Drift“ von Anne Kuhlmeyer: Frauenkrimi – das war einmal

Beim österreichischen Büchermagazin erLesen waren Thomas Raab, Bernhard Aichner, Andreas Gruber und Melanie Raabe zu Gast. Auf der Seite des ORF gibt es Information rund um die Sendung, und zwar hier. Und hier können Sie die Sendung online sehen.

Dahin gehen, wo es wehtut: Krimiautor Leif Tewes verarbeitet in seinem Roman „Alternativen“ Erfahrungen aus seiner Zeit als Undercovermitglied bei der AfD. Mirco Drewes (Neues Deutschland) über Buch und Autor: Demokratie im Fadenkreuz

Dramatischer Thriller: Im Tages-Anzeiger ist Hanspeter Eggenberger angetan von „Rot für Rache“ von Jari Järvelä: Die Rache einer Sprayerin

Komplex konstruiert, aber gewaltlastig: Lukas Jenkner ist in der Stuttgarter Zeitung nicht zufrieden mit „Durst“ von Jo Nesbø: Gewaltporno im Blutrausch

Wenn Journalisten negativ über Privatpersonen schreiben, dürfen sie sich nicht ausschließlich auf interne Polizeiberichte verlassen. Das hat jetzt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) im Fall der deutschen Autorin und Mafia-Expertin Petra Reski entschieden – ein Beitrag von Christian Rath in der taz: Wenn das Gericht dem Amt nicht traut

Und wie war der „Tatort“ gestern Abend, Herr Noller? „Zurück ins Licht“, Tatort aus Bremen

Nachlese zum „Tatort“ von letzter Woche: Peter Körte (FAZ) über die Kritik am „RAF-Tatort“: Fiktionen der anderen

Mary Shelly: Frankenstein, edited by Leslie S. Klinger 2017Es gibt eine neue, kommentierte Ausgabe von Mary Shelleys „Frankenstein“ von Leslie S. Klinger, und Charlotte Gordon ist in der Washington Post von ihr begeistert: Mary Shelley’s ‘Frankenstein’ comes fully alive in this new edition

Ebenfalls in der Washington Post: Ernest Hilbert über „Paperbacks From Hell: The Twisted History of ’70s and ’80s Horror Fiction“ von Grady Hendrix: The shocking novels that scared the hell out of America

Und noch etwas aus der Washington Post: Carrie Dunsmore hat sich mit „The Rooster Bar“ von John Grisham befasst: What John Grisham gets right about lawyers and the law in his latest novel

In der Chicago Tribune empfiehlt Michael Dirda Anthologien mit Grusel- und Gespenstergeschichten: The best ghost stories you probably haven’t heard yet

Für die Globe and Mail bespricht Margaret Cannon Bücher von William Deverell, Rene Denfeld und Iona Whishaw: Review: William Deverell’s Whipped, Rene Denfeld’s The Child Finder and Iona Whishaw’s An Old, Cold Grave

Zensiert und vergessen: In der National Post stellt Michael Melgaard „Censored: A Literary History of Subversion and Control“ von Matthew Fellion und Katherine Inglis vor: From a killer’s handbook to The Great Forgetting, how a history of literature came to be censored

Im Independent legt uns David Barnett den unterschätzten Autor Robert Aickman ans Herz: Supernatural fiction’s ‚best kept secret‘ Robert Aickman will be celebrated at the British Library

Das war’s für heute.

Viel Vergnügen mit den Links!

Herzlich,
Ihre
Kirsten Reimers

PS: Sie möchten nicht eine Woche lang auf frische Krimilinks warten? Dann folgen Sie dem KrimiDetektor auf Facebook und/oder Twitter. Was im Newsletter gebündelt erscheint, gibt es dort häppchenweise vorab.

PPS: Sie mögen den Newsletter des KrimiDetektors? Empfehlen Sie ihn gern weiter!

PPPS: Helfen Sie uns! Spenden Sie etwas für den KrimiDetektor – dann kann er auch weiterhin regelmäßig erscheinen!

Unterstützen Sie uns auf Steady